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12. August 2007

Deng Miao und ich konnten uns auf eine Wohngegend einigen. Nach vielen hin und her fanden wir sogar eine Wohnung.

Warum die Mieten in dieser Kackstadt allerdings ueber denen Shanghais lagen, war mir ein Raetsel. Ab Ende September wuerden wir ein 2-Bedroom Apartment haben, was noch teurer ist, als unser 3-Bedroom Apartment in Shanghai, wo wir wesentlich zentraler lebten.


 Unglaublich. Unser Makler – ER hiess uebrigens „Iris“ – erklaerte uns, die Mietpreise seien extrem hoch, da viele Koreaner Wohnungen aufgekauft haetten.
Zumindest war die Wohnung schoen, da konnten wir gut etwas fuer die naechsten zwei Jahre draus machen.

6.9.07 04:07, kommentieren

13. August 2007

Kann ich mich mit meinen fast 32 Jahren adoptieren lassen?
Mein Projektdirektor war mit seiner Frau im Urlaub eine Woche zusammen in Hamburg. Ich hatte vorher einige Dinge erwaehnt, die sie mitbringen koennten, falls es keine Umstaende macht.
Nun bekam mich zwei Tueten Lakritz, eine Packung Schwarzbrot, eine Dose Matjes (!) und vier Franzbroetchen.
Das war eine gute Entschaedigung dafuer, dass ich Weihnachten nicht daheim sein wuerde J

6.9.07 04:09, kommentieren

20. August 2007

Diese Woche waren wir wieder mit unserem Bauherren zu den monatlichen Besprechungen in Beijing.

 

Inzwischen hatte es sich ergeben, dass ich mich waehrend dieser Woche stets mit unserem ehemaligen Shanghai-Nachbarn aus 2004 zum Essen traf. Das war jedes Mal ein echtes Highlight!

 

Dieses Mal waren wir bei Japaner zum Teppanyaki essen.Ab 23.00 Uhr waren wir die einzigen Gaeste. Es stoerte uns auch nichts, dass ab 23.30 Uhr das Licht ausging. Wir blieben hartnaeckig bis 0.30 Uhr und unterhielten uns angeregt.

 

Ich war so vollgefuttert, dass ich mich am naechsten Tag noch mittags zwingen musste, etwas zu essen ...

 

6.9.07 04:09, kommentieren

28. August 2007

Unser neuer Nachbar in Tianjin kommt aus Bremen! Ein Praktikant, er bleibt immerhin 7 oder 8 Monaten in der Stadt. Ein netter Kerl. Ich war dennoch entsetzt, als ich hoerte er sei 22 Jahre alt. Somit ist er 10 Jahre juenger als ich ... !

6.9.07 04:10, kommentieren

31. August 2007

Nach knapp 3 Wochen waren wir nun wieder in Shanghai. Ein merkwuerdiges Gefuehl. So ganz gehoerte ich nicht mehr hier hin. Und doch war es mein Zuhause ... Ich verlor langsam den Ueberlick. Wenn man 3 Wochen nicht hier war, hatte sich schon so viel veraendert. Ich genoss es, das Wochenende hier zu sein, viel laenger blieb mir auch nicht. Montag wuerde ich wieder nach Tianjin muessen. Shanghai wird mir fehlen. Wenigstens war es zum Wochenend/Shopping nach Beijing nicht weit. Tianjin hatte einfach nicht die Vielfalt der beiden groessten, belebtesten Staedte zu bieten.

6.9.07 04:11, kommentieren

3. September 2007

Was fuer ein Morgen ... ! Das zum um 6.30 Uhr bestellte Taxi klingelte schon um 6.05 Uhr. Na gut, ich war fertig – insofern war es egal, wo ich auf den Abflug wartete. Dann fuhr der Fahrer nicht den kuerzesten Weg ueber die Zhongshan Bei Lu, sondern erst zum People’s Square. Als es mir auffiel, war es schon zu spaet. Ich fragte ihn, warum er nicht die Zhongshan Lu entlang fahre. Fragte er zurueck „Jetzt?“ Nein, nun war es egal. Zwei Minuten spaeter zeigte er mir ein Wegweiser zum Flughafen. Klasse, das gab es ueberall in der Stadt.

 

Es war ungefaehr so, als wohne man in Hamburg Niendorr und faehrt zum Flughafen nach Fuhlsbuettel nicht durch den Krohnstiegtunnel und ueber die Flughafenumgehung, sondern macht einen Umweg zum Hauptbahnhof ...

 

Ich war zu Muede, um mich mit dem Fahrer zu streiten und bezahlte kommentarlos die 55 RMB statt der ueblichen 40. Sauer wurde ich dann, als der Penner anfuhr, bevor ich mein Gepaeck aus dem Kofferraum nehmen konnte.

 

Im Flugzeug – zumindest in der Economy Class, in der ich gewohnlich flog – war ja bekantlicherweise nicht sonderlich viel Platz. Zwischen meinen Knien und dem vorderen Sitz waren es wohl stolze 1,5 cm. Daher stiess es bei mir nicht gerade auf sehr viel Verstaendnis, als die Omi, die neben mir sitzen sollte, sie versuchte, an mir vorbei zu quetschen. 30 Sekunden Geduld haetten ausgereicht, aber ein klein wenig Zeit brauchte ich schon zum Aufstehen, bis ich sie vorbeilassen konnte.

 

In Tianjin angekommen, hatte mich das bestellte Taxi vergessen. Ich wartete also eine Viertelstunde, bis ich das erfuhr. Klar, heute musste ich mich ja auch beeilen, weil ich einen Termin hatte.

 

Das duenne Dosenblech der chinesischen Autos erschrak mich immer wieder, wenn ich eine Tuer oeffnete.

 

Alles in allem war ich inzwischen ja schon froh, wenn ich ueberhaupt auf dem richtigen Flughafen landete ...

 

 

 

6.9.07 04:12, kommentieren

4. September 2007

Unser Taxifahrer war heute Abend ziemlich angepisst ...

Er holt uns jeden Morgen und jeden Abend zuverlaessig ab und faehrt uns zwischen Wohnungen und Baustelle hin und her. Auch sein Taxi ist aus dem ueblichen Dosenblech der chinesischen Autos gemacht.

Heute bestanden wir darauf, auf der anderen Seite um den Flughafen herum zu fahren. Prompt stellten wir fest, dass wir 15 minuten schneller unterwegs waren! Fuer ihn waren das natuerlich fast 20 RMB weniger ...

Aber, schon am naechsten Tag versorgte er uns wieder, wie er es immer tat, mit Kleinigkeiten. Mal waren dies Erdnuessen, mal Tofu, Aepfel, eine Wassermelone, Mais, Baozi ...

Er war schon ein guter - wobei es uns immer irritierte, dass er so ein gutes Englisch spricht. Das erwartete man hier gar nicht, und schon gar nicht von einem Taxifahrer ...

2 Kommentare 7.9.07 07:54, kommentieren