Gestern Abend

Als ich geduscht hatte und mich gerade um 20.40 Uhr auf's Bett rollte und Manfred Krug in "Auf Achse" auf DVD kucken wollte, klingelte die Polizei. Dengmiao hatte laute Musik im Wohnzimmer gehoert. Es war unser BueNaBe (oder Blockwart?), der die Bestaetigung meiner neuen Registrierung brachte. Dengmiao war mittags auf der Polizeiwache gewesen, um mein neues Visum anzumelden und mich nach erneuter Einreise registrieren zu lassen. Da sie ihm erzaehlte hatte, wir seien mit unserer Ayi (Putzfrau) nicht zufrieden,hatte er gleich eine neue mitgebracht! Er erklaerte Dengmiao dann mehrfach geheimnisvoll, falls jemand frage, sei sie zu Besuch. Wir sollten nicht erwaehnen, dass sie bei uns putzt. Hm, sehr ominoes. Wir fragen uns, ob sie vielleicht ein Familienmitglied von ihm ist ... Sitzfleisch hatte der Gute. Blieb fast eine Stunde, qualmte uns als Raucher die Bude voll und zwang mir ein Gespraech ueber Fussball auf. Und das mir, wo ich nicht wirklich Experte bin. Er hingegen aber ein grosser Fann der deutschen Mannschaft und der Bundesliege, insbesondere von Hamburg ...

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Rezept-Vorschlag: Cola Chicken

- Hähnenbrust oder Chickenwing (vielleicht nicht unbedingt die Drums, sondern richtig die Flügel) einen Moment in Wasser kochen (bin nicht sicher, ob das wirklich notwendig ist, kommt aber von Deng Miao)
- dann kurz anbraten
- eine Dose Cola hinzukippen
- mit Soya Sauce nach Geschmack abschmecken
- kochen, bis Fleisch gar ist.
Sollte eine sehr süffige Sauce geben. Klingt wild, schmeckt aber recht gut. Hat lustigerweise nicht so richtig einen fiesen Cola-Geschmack.

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Guten Morgen, Tianjin!

Herrlichste Luft, wunderbarstes Wetter über der Stadt!

 

Immer vorausgesetzt, man hatte etwas für die Farbe Grau über und mochte Smog ...

 

Eigentlich sollte heute blauer Himmel mit Sonnenschein und 25 Grad sein. Naja, vielleicht kommt das ja noch ...

 

Da ich mehrfach angesprochen bin, warum ich so lange nichts geschrieben habe, werde ich versuchen, wieder etwas disziplinierter hier etwas von mir hören zu lassen.

 

Versprochen.

 

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Frust in Tianjin

Ich bin echt frustriert. Sitze hier im Wohnzimmer, höre Jazz und wollte eigentlich lesen. Diese Stadt nervt mich, geht mir richtig auf den Sack. Nicht einmal die Internetverbindung ist anständig. Immer wieder – so wie gestern und heute – können keine Webseiten geöffnet werden. Größere Mails blockieren den Download, über 5 MB muss ich eigentlich den Rechner über Nacht laufen lassen. Aber, man soll ja positiv sehen – hier zuhause ist es noch besser, als im Buero ...

 

Gestern war ich shoppen. Wollte es zumindest. Armseelige Innenstadt. Ein älterer deutscher Geschäftsmann, den ich neulich traf fragte erstaunt, als ich ihm erzählte ich hätte vor in die Innenstadt zu gehen: „ ... da gehen Sie hin? Da klebt man doch auf der Strasse fest!“

 

Deutschland hatte mehr oder weniger den Kontakt eingestellt, Nachrichten, die nicht aus meiner Familie stammten, waren mehr Zufallsprodukte.

 

Mit meinem Chef stand eine langwierige Auseinandersetzung hinsichtlich eines neuen Vertrags bevor.

 

Ich überlegte, schon Ende diesen Jahres meine Koffer zu packen und mit meiner Frau die Heimreise nach Hamburg anzutreten ... (Und dies würde dann wahrscheinlich mit der Transsibirischen Eisenbahn geschehen, ein Angebot lag mir sogar schon vor.)

 

3.2.08 06:41, kommentieren

Harbin

Morgens um 9.30 Uhr kamen wir pünktlich an. Kalt war es, aber darauf waren wir ja vorbereitet.  Wie üblich kamen wir in einem Hotel für weniger als 20 Euro unter. Wir stellten die Koffer ab, duschten und zogen und warm an. Ein bis zwei lange Unterhosen sollten es für den Tag sein. Tagsüber waren warme Minus 8 Grad, nachts nur noch Minus 16 Grad. Zu warm für diese Jahreszeit. Gingen wir abends raus, etwa zum Eisfestival, trugen wir soviel, dass bewegen schwierig wurde. Bei mir waren es etwa: eine lange Unterhose, eine wollende Strumpfhose (ich habe nicht die geringste Idee, wo die überhaupt herkam ...), eine Jogginghose und eine Cargohose. Außerdem trug ich ein T-Shirt, ein langärmeliges T-Shirt, ein Hemd, ein Pullover, eine Trainingsjacke und eine Jacke. Problem waren meine Wangen. Sie wurden kalt und trocken. Zog ich jedoch den Schal bis über die Nase, beschlug mir aber die Brille. Es hieß also warm sein oder kucken können.
Harbin war der erste Ort, wo ich sah, dass jemand Eiscreme verkaufte, ohne eine Kühltruhe zu haben. Es war hier so kalt, dass man die Kartons mit dem Eis einfach auf die Straße stellt und direkt verkaufte.
Essen warn günstig. Man bekam eine große Portion Jiaozi (eine Art Ravioli) für 4 RMB! Mittags gaben wir kaum mehr als 2 Euro aus. Der russische Einfluss war überall zu sehen – es gab einen Stalin Platz, russische Restaurants, russische Souvenirs, russischen Vodka, russische Schokolade und Russen, Russen, Russen. Man hörte überall Russisch. Man sah Frauen in dicken Pelzmänteln und ebenso dicken Make Up. Ihre Männer trugen meist merkwürdige Mützen. Pelztierfallenstellermützen hatte mein Vater die einmal genannt. Am ersten Abend entschieden wir, in einem der russischen Restaurants zu essen. Das Café Russia 1914 wurde schließlich auch von mehreren Reisführern empfohlen. Meine Frau hatte eine Suppe, die offenbar Borschtsch sein sollte. Ich hatte Kohlrouladen, die bei meiner Mutter besser schmeckten. Beilagen gab es keine. Das war in Russland offenbar nicht üblich. Aber es gab auch kein russisches Bier und es gab auch nicht die russischen Spezialitäten – gefülltes Brot – die die Speisekarte doch eigentlich so lobte. Nun, es war eine Erfahrung. Immerhin brummte der Laden. Das Restaurant sah nett aus und wir waren froh, dass wir nicht die Wurst bestellt hatten. Was hatten wir schon mit einem Teller Blutwurstähnlicher Masse ohne etwas dazu machen sollen?
Wir verließen dann immerhin als letzte Gäste die Wirtschaft. Es war 20.00 Uhr geworden. Auf dem Weg kauften wir noch eine russische Limonade. Sie schmeckte ein wenig wie überzuckerte Fassbrause. Meine Frau las mir vor, sie sei aus russischem Brot gemacht. Die Limo natürlich, nicht meine Frau ...
Nachdem wir am zweiten Tag die Innenstadt hinreichend erkundet hatten, beschlossen wir mit dem Bus zum Schneefestival zu fahren. Der Bus stand auf dem Parkplatz und wartete, bevor er abfuhr. So ganz war mir nicht ersichtlich, worauf genau und vor allem wie lange wir warten würden. Offenbar warteten wir, bis der Bus voll war. Das konnte dauern, denn wir waren erst zu sechst oder so. Eine Stunde warteten wir, bis  es schließlich losging.
Das Schneefestival lohnte sich aber schon. Nicht nur, weil man von ihrem Ausgang die Kopie der Rotterdamer Erasmus-Brücke sehen konnte. Nein, tatsächlich waren die Schneeskulpturen wunderschön. Bisher hatte ich so etwas nur in Donald Duck Zeichentrickfilmen gesehen. Wir ließen uns Zeit und sahen uns alles an. Nebenher summte ich „Walking in a Winterwonderland“ vor mich hin.
Am nächsten Tag trafen wir uns mit Freunden – sie waren ebenfalls ein Paar Tage in Harbin und wir. Wir sahen uns zunächst die orthodoxe St. Sophia Kirche an. Ein imposantes Bauwerk russischer Architektur. Sie wird heute nicht mehr als Kirche genutzt, sondern beherbergt eine Ausstellung über Harbin´s Stadtentwicklung. Leider jedoch kaum mit englischen Erläuterungen.
Mittags führten wir unsere Freunde in ein weiteres russisches Restaurant – dieses Mal in das „Tatos“. Auch dies ein Besuch wert. Doch auch hier ist Vorsicht geboten - auch hier werden keine Beilagen gereicht. Als unser bestelltes Kotelett serviert wurde, blieb uns allen doch die Spucke weg. Außer den zwei Lappen Fleisch war nichts weiter auf dem Teller, nicht einmal ein Klecks Sauce. Mir war es etwas unangenehm, da wir das Restaurant ja ausgewählt hatte. Gleichzeitig musste ich mich zusammenreißen, beim Anblick der entsetzten Gesichter unserer Freunde nicht loszulachen. Immerhin war es vergleichsweise günstig für westliches Essen in China. Selbst wenn man Beilagen bestellt ...
Nach dem Essen gingen wir noch einmal zum Stalinplatz und an den zugefrorenen Songhua Fluss. Unser Freund fragt, wer mit ihm Rodeln würde. Es war schon fast eine Bobbahn, die da aus Eis im Ufer aufgebaut war. Noch wir anderen Drei unsicher beratschlagten, kam er bereits mit vier Karten – á 1 Euro – zurück und trieb uns auf den Startplatz hinauf. Während wir auch hier zögerten, sprang er bereits auf seinen Schlitten und raste die Bahn hinab. Ich folgte ihm einen Moment später und fragte mich auf dem Weg abwärts, ob man nicht irgendwo bremsen könnte. Die Frauen brauchten noch etwas länger, bis sie sich zur Abfahrt entschieden hatte, kamen aber auch nach.
Beim Spaziergang auf dem gefrorenen Fluss hieß es, allerlei Angebote abzuwimmeln – keine wir wollten keine Kutschenfahrt, keine Hundeschlittenfahrt, kein sonst was, einfach nur ein bisschen laufen.
Den Nachmittag machten wir uns zum eigentlichen Grund unseres Besuches in Harbin auf – dem Eisfestival! Bekannt und beworben in ganz China wurden hier im Winter prächtige Bauten erstellt. Geöffnet wurde erst am späten Nachmittag, da so erst die üppige Beleuchtung wahrgenommen werden konnte.
Es war gigantisch! Westminster Abbey, Tianenmen – der Eingang zur Verbotenen Stadt, verschiedenen Schlösser und die Akropolis –alle in Originalgröße aufgebaut. Alle aus Eis mit integrierter Beleuchtung. Auch nachdem ich zahlreiche Fotos und Berichte im Fernsehen gesehen hatte, beeindruckte es mich. Faszinierend.
Zum Aufwärmen gingen wir in eines der Cafés, die vorübergehend aufgebaut waren, und genossen heißen Kakao. Glühwein kannte man in China leider nicht. Überall gab es Rutschen, Eisflächen, und Rodelbahnen. Nach knapp drei Stunden waren wir so verfroren, dass wir uns mit leuchtenden Augen verabschiedeten.
Am letzten Tag trafen wir uns noch mit einer Chinesen, die lange in Hamburg gelebt hatte. Unsere Freunde hatten über Bekannte ihren Kontakt bekommen und sie zeigte uns noch weitere Teile der Stadt, die wir noch nicht gesehen hatte. Unter anderem war eine weitere orthodoxe Kirche dabei, die von außen ebenfalls sehr schön war. Innen hatte man jedoch eine Zwischendecke eingezogen und das neue Obergeschoss als Kirche genutzt. Das Erdgeschoss wurde wohl der Verwaltung zur Verfügung gestellt.
Eine Einkaufsstraße zog sich durch das Viertel, die irgendwo typisch chinesisch war, jedoch mit einem winzigen Trick sich attraktiv gestaltete. Ich hatte Architektur studiert und daher fielen mir die sehr aufwendig gestalteten, massiven Laternen auf, die sich auf beiden Seiten der Straße entlang zogen – sie gaben der Straße städtebaulich eine zusammenfassende Struktur. Mittendrin stand noch einsam und allein ein Straßenbahnwaggon. Leider nur noch ein Museumsstück, welches recht lustlos mitten auf der Straße stand, als hätte man seinen Abtransport vergessen.

Abends ging es „Hot Pot“ (Feuertopf) essen. Bei diesem Temperaturen genau das Richtige! Wir schlugen uns die Mägen mit dieser Leckerei voll, kamen dann noch auf ein oder drei Bier mit ins Hotel unserer Freunde und mussten uns dann auf den Weg zum Bahnhof machen. Unser Zug nach Tianjin sollte um 23.00 Uhr abfahren. Für die Rückfahrt hatten wir uns sogar etwas „geleistet“ – wir hatten Softsleeper gebucht. Ein geschlossenes Vierbett-Abteil mit mehr Ruhe als auf dem Hinweg ...

19.1.08 03:24, kommentieren

Harbin - Die Fahrt

Am Neujahrstag machten wir uns am Nachmittag auf dem Weg zum Bahnhof. Topfit waren wir, da wir am Silvesterabend ganz entspannt um 23.20 Uhr ins Bett gegangen waren. „Unser“ Silvester wurde in China nicht gefeiert. Dengmiao war, seit wir vom Essen zurück waren, quengelig und müde. Als dann auch die für den Abend ausgewählte DVD ihren Geist aufgab, resignierte ich. Feuerwerk gab es eh nicht so sehen.Sollten wir uns quälen, nur um einen Schluck Sekt zu trinken, während wir den Rest der Flasche ohnehin wegkippen würden? Unseren Proviant brach meine Frau schon vor der Abfahrt an. So wie immer eigentlich. Dann fuhr Zug Nummer 1421 endlich ab. Und wir waren an Bord. Mit gefühlten 30 Km/h rasten wir gen Nordosten. 14 Stunden würde unser Zug unterwegs sein. Es war so einer, der an jeder Milchkanne hielt. Im Stundentakt. Bei dem Tempo könnten es aber durchaus auch ein paar Tage werden. Innerhalb von Anderthalb Stunden hatten wir am zweiten Bahnhof schon 20 Minuten Verspätung. Abhilfe wurde aber geschaffen – wir beschleunigten auf atemberaubende 120 Km/h. Auf mehr waren die Waggons gar nicht zugelassen. Ich genoss das Bahn fahren in China. Der Blick aus dem Fenster erinnerte mich stets an die Märklin Eisenbahn bei meinen Eltern im Keller. Unterwegs konnte man zudem scheinbar Kilometerlange Güterzüge beobachten, die sogar von drei Lokomotiven gemeinsam gezogen werden mussten. Unser Zug klapperte und schaukelte daher. So stark, dass ich das Lesen aufgeben musste. Ich tat es also meinen Mitreisenden gleich und legte mich ganz stumpf um 20.45 Uhr schlafen. Nachts war im Zug außer dem Schaukeln und Klappern noch ein einziges großes Schnarchen sowie nahezu hypnotisierende Ausdünstungen wahrzunehmen.Wir hatten Hardsleeper gebucht. Eine Art Großraumwagen mit zehn offenen Abteilen und jeweils sechs Betten. Man konnte sich das etwa wie eine fahrende Jugendherberge vorstellen, die da durch die Provinzen Hebei, Jilin, Liaoning und schließlich Heilongjiang rauschte. Heilongjiang bedeutete Schwarzer Drachen Fluss und meinte den Amur, den Grenzfluss zu Russland. Harbin war die Hauptstadt der Provinz mit etwa 4 Millionen Einwohnern in der Stadt und noch einmal 6 Millionen in der zur Stadt gehörenden Landkreisen. Russische Einflüsse hatten die Stadt geprägt, nach der Oktoberrevolution waren viele aus der Sowjetunion nach Harbin geflohen. Ursprünglich wurde die Stadt sogar als Camp für russische Ingenieure gegründet, die bei am Bau der Transsibirischen Eisenbahn beteiligt waren. Dann gab es noch die Nudelsuppe. Als Allheilmittel. Aus dem Pappbecher. Ich weiß nicht, was dieses Volk gemacht hat, bevor die Supermärkte diese anboten. Morgens, mittags, abends. Überall gab es heißes Wasser, um die Suppen zubereiten zu können. Und glaubt mir – morgens um 7.00 Uhr aufzuwachen und dann den Geruch dieser Suppe erschnuppern war kein Genuß.

 

 

16.1.08 13:17, kommentieren

Harbin - Vorbereitungen

Harbin. Nordchina. Sibirische Grenze. Eisfestival. Schneeskulpturen. Russische Architektur. Seit dreieinhalb Jahren hatte ich diese Schlagworte immer wieder gehört. Seit dreieinhalb Jahren hatten sie mich Neugierig gemacht. Nun sollte es soweit sein, dass ich dies endlich mit eigenen Augen sehen konnte. Wir entschieden uns, die Neujahrsfeiertage in China zu nutzen und von Tianjin aus mit dem Zug nach Harbin zu fahren. Wir fuhren beide gern Zug uns ich hatte die Hoffnung, unterwegs etwas vom Land zu sehen. Doch, die Zugfahrt – oder vielmehr der Kauf der Fahrkarten - gestaltete sich schwieriger, als erwartet. Es ist in China üblich, dass man Zugfahrkarten frühestens zehn Tag vor Abfahrt kaufen konnte. Nun wir machten uns nach meinem Feierabend entsprechend auf den Weg zum Bahnhof. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass erstens der Ticketvorverkauf 500 Meter weiter an der Hauptstraße lag und zweitens nur bis 16.00 Uhr geöffnet hatte. Ja, Weltstadt Tianjin. Damit hatten wir also 50 RMB für die Taxifahrt in den Sand gesetzt. Ein paar Tage später startete wir einen neuen Versuch. Diese Mal waren wir in der Stadt und gingen zum dortigen Ticketoffice. Heute sagten man uns, die Fahrtkarten nach Harbin seien erst fünft Tage vor Abfahrt erhältlich. Gut, dass wir eh in der Stadt unterwegs waren, sonst hätten wir noch einmal 50 RMB verschwendet. Fünf Tage vor unserer geplanten Abfahrt machte Dengmiao sich erneut auf den Weg zum Ticketoffice. Dieses Mal erklärte man ihr, die Fahrkarten seien auf Anweisung der Regierung erst drei Tage vor Abfahrt zu kaufen. Ich fühlte mich verarscht. Aber kräftig. Um noch einmal die Fahrt zu vermeiden, beauftragten wir nun ein Reisebüro mit den Kauf der Tickets. Jedes Ticket würde 30 RMB teurer sein, das war etwa der Preis, den wir für das Taxi ausgeben würden. Wir hätten es von Anfang an so machen sollen.

12.1.08 13:11, kommentieren